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08.05.2023
Landtagskandidatin Marina Jakob diskutiert beim Politischen Frühshoppen in Todtenweis

 Am vergangenen Sonntag war die aus Todtenweis stammende Landtagskandidatin der FREIEN WÄHLER, Marina Jakob, zu Gast beim Politischen Frühshoppen in Todtenweis. Jakob selbst bewirbt sich um die Erststimme im Landkreis Günzburg, ist aber über die Liste in ganz Schwaben wählbar.

Auf Einladung von Michael Hofberger, dem 1. Vorsitzenden der CSU Todtenweis, nahm Jakob, die in ihrem früheren Heimatdorf immer noch fest verwurzelt ist, an dem parteiübergreifenden Stammtisch teil. Die Veranstaltung fand im Gasthaus Golling statt und bot eine ideale Plattform für einen Austausch über aktuelle politische Themen.

Die Teilnehmer des Frühshoppens waren sich einig, dass die Bürokratie in Deutschland immer mehr zunimmt und für viele Unternehmen eine enorme Belastung darstellt. Jakob betonte, dass es endlich an der Zeit wäre, die Bürokratie zu reduzieren und besonders mittelständische Betriebe und die Landwirtschaft zu entlasten. Sie spricht hier aus eigener Erfahrung, denn zusammen mit ihrem Mann bewirtschaftet Jakob einen landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb.

Ein weiteres Thema war die Energiepolitik. Jakob betonte, dass es notwendig sei, eine ausgewogene und langfristige Energiepolitik zu verfolgen, die sowohl Umwelt- als auch Klimaschutz berücksichtigt. Eine pauschale Ablehnung von Holzheizungen, wie es Bundeswirtschaftsminister Habeck gerade plane, sei jedoch aus ihrer Sicht absolut nicht zielführend, da Holz als erneuerbarer Rohstoff in vielen Regionen Deutschlands verfügbar sei und eine sinnvolle Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellen könne. Auch Hofberger stimme dem zu: „Die Koalition aus CSU und Freien Wählern ist sich hier absolut einig. Holz muss auch zukünftig als nachwachsender Rohstoff energetisch genutzt werden dürfen.“

Alle waren sich einig, dass die Abschaltung der Kernkraftwerke zwar richtig sei, jedoch komplett zum falschen Zeitpunkt erfolgte. „Während Kohlekraftwerke, die nachweislich einen hohen CO2-Ausstoß haben, wieder reaktiviert werden, schalten wir die von der EU als nachhaltige Energiequelle eingestuften Atomkraftwerke ab,“ kritisiert Jakob. 

Michael Hofberger ergänzte, dass es notwendig sei, die Energiewende voranzutreiben und erneuerbare Energien auszubauen. Allerdings müsse dies auch mit Augenmaß geschehen und dürfe nicht zu Lasten der Verbraucher gehen.

Die Diskussionen zeigten, dass es wichtig ist, sich über aktuelle politische Themen auszutauschen. Der parteiübergreifende Frühshoppen bietet eine ideale Plattform dafür. Deshalb sind alle Bürger und Bürgerinnen an jedem ersten Sonntag im Monat im Gasthaus Golling zum politischen Frühschoppen eingeladen.