Foto: (c) Katrin Zagel

04.08.2026
Marina Jakob: Einmalige Förderung ermöglicht Biomethan-Projekt

Landtagsabgeordnete begrüßt Unterstützung des Wirtschaftsministeriums für zukunftsweisendes Vorhaben

Gute Nachrichten für die Betreiber des geplanten Biomethan-Clusters im Landkreis Aichach-Friedberg: Zwar wird das bisherige Förderprogramm für die notwendige Leitungsinfrastruktur nicht fortgesetzt, aufgrund der besonderen Bedeutung des Vorhabens hat das Bayerische Wirtschaftsministerium jedoch eine einmalige Förderung für das Projekt ermöglicht. Die Landtagsabgeordnete Marina Jakob, die sich in den vergangenen Wochen intensiv für das Projekt eingesetzt und den engen Austausch mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium gesucht hatte, begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.

„Ich freue mich sehr, dass für dieses wichtige Zukunftsprojekt eine Lösung gefunden werden konnte. Gerade innovative Biomethan-Vorhaben leisten einen wertvollen Beitrag zur Energiewende und stärken gleichzeitig die Wertschöpfung im ländlichen Raum. Die Entscheidung des Wirtschaftsministeriums schafft nun die notwendige Planungssicherheit für die beteiligten Betriebe“, erklärt die umweltpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion.

Ausgangspunkt war die überraschende Einstellung des Förderprogramms, von der ein Zusammenschluss aus sieben Biogasanlagenbetreibern im Landkreis Aichach-Friedberg unmittelbar betroffen war. Die Betriebe hatten bereits erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen in die Vorbereitung ihres Projekts investiert. Insbesondere die Finanzierung einer rund 25 Kilometer langen Leitungsinfrastruktur, die aufgrund anspruchsvoller naturschutz- und denkmalschutzrechtlicher Vorgaben besonders kostenintensiv ist, stand durch den Wegfall der Förderung auf dem Spiel.

Marina Jakob hatte den Sachverhalt unmittelbar gegenüber dem Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie des Bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger angesprochen und sich für eine tragfähige Lösung eingesetzt. In zahlreichen Gesprächen machte sie deutlich, welche Auswirkungen der Förderstopp auf die beteiligten Betriebe und den Ausbau erneuerbarer Energien im ländlichen Raum hätte.

„Mir war wichtig, dass die Verantwortlichen die Situation der Projektträger kennen und schnell Klarheit geschaffen wird. Wer investiert, Verantwortung übernimmt und einen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung leisten möchte, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Deshalb freue ich mich, dass das Wirtschaftsministerium für dieses Projekt eine einmalige Förderung ermöglicht und damit den Weg für die Umsetzung frei macht“, so Jakob.

Mit der Entscheidung kann das Biomethan-Cluster seine Planungen nun fortsetzen und die nächsten Projektschritte angehen. „Dieses Projekt zeigt, wie Innovation, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung zusammenwirken können. Ich werde den weiteren Verlauf auch künftig eng begleiten und mich dafür einsetzen, dass solche Zukunftsprojekte die Unterstützung erhalten, die sie verdienen“, betont Marina Jakob abschließend.