Foto: Ruth Abmayr

14.10.2026
Marina Jakob: „Hochwasserschutz in Siefenwang kommt voran“

Landtagsabgeordnete macht sich Bild vom Baufortschritt

Bei einem Vor-Ort-Termin an der Hochwasserschutzmaßnahme Siefenwang bei Dinkelscherben informierte sich die Landtagsabgeordnete Marina Jakob bei Dinkelscherbens Bürgermeister Ulrich Fahrner und Kreisrat sowie zweitem Bürgermeister Peter Kraus über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Nach jahrelangen Planungen nimmt das für die Region wichtige Hochwasserrückhaltebecken inzwischen deutlich Gestalt an.

Das Hochwasserrückhaltebecken Siefenwang ist ein zentraler Baustein für den Hochwasserschutz entlang der Zusam. Rund 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser soll das Becken im Hochwasserfall zurückhalten können. Für die Herstellung wurden Kosten von rund 9,5 Millionen Euro veranschlagt. Neben den beteiligten Kommunen wird die Maßnahme mit Mitteln des Freistaats Bayern und der Europäischen Union finanziert. 

Dank des neuen Bayerischen Wassergesetzes kommt auf den Markt Dinkelscherben bei den nach dem 1. Januar 2026 entstandenen Kosten eine erhebliche Entlastung zu: Künftig müssen lediglich 20 Prozent dieser Kosten von der Kommune getragen werden. Maßgeblich daran mitgewirkt hat die Abgeordnete in ihrer Funktion als umweltpolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. „Das neue Wassergesetz sorgt dafür, dass Kommunen wie Dinkelscherben bei den notwendigen Investitionen an Gewässern erster und zweiter Ordnung nicht länger übermäßig belastet werden. Es ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kommunen finanziell zu stärken und gleichzeitig eine leistungsfähige Wasserinfrastruktur sicherzustellen“, betont die Abgeordnete.

Marina Jakob zeigte sich beim Baustellenbesuch erfreut über den sichtbaren Fortschritt: „Wer heute hier steht, sieht, dass aus jahrzehntelangen Planungen endlich konkreter Hochwasserschutz wird. Der Baufortschritt ist sehr positiv. Gerade nach den Erfahrungen der vergangenen Hochwasserereignisse wissen wir, wie entscheidend solche Maßnahmen für die Sicherheit der Menschen, ihrer Häuser und Betriebe sind. Für einen erfolgreichen Hochwasserschutz müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Freistaat und Kommunen müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen zügig auf den Weg bringen.

Auch Bürgermeister Ulrich Fahrner und 2. Bürgermeister Peter Kraus unterstrichen beim gemeinsamen Austausch die große Bedeutung der Maßnahme für Dinkelscherben und die Region.

Die Hochwasserkatastrophe im Juni 2024 hatte die Dringlichkeit wirksamer Schutzmaßnahmen in der Region nochmals deutlich vor Augen geführt. Das Rückhaltebecken in Siefenwang war zu diesem Zeitpunkt bereits seit vielen Jahren geplant. Im März 2025 erfolgte schließlich der Startschuss für den Bau.

„Beim Hochwasserschutz zählt am Ende, was tatsächlich umgesetzt wird“, so Jakob, Sprecherin für Umwelt und Verbraucherschutz der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion. „Siefenwang zeigt, dass Freistaat, Kommunen und alle Beteiligten gemeinsam große Projekte auf den Weg bringen können. Jetzt gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und auch den Hochwasserschutz in der gesamten Region im Blick zu behalten.“